Pflege angehen, statt verdrängen

Bis ins hohe Alter selbstbestimmt bleiben und dabei finanziell unabhängig sein – ein erstrebenswerter Wunsch. An später zu denken, heißt auch, sich frühzeitig mit dem Thema Pflege zu befassen. Vor allem im Sinne der Angehörigen, denn niemand möchte seinen Lieben zur Last fallen. Auch junge Menschen können – etwa durch einen Unfall oder eine Krankheit – betroffen sein. Laut Statistik werden drei von vier Frauen und sechs von zehn Männern in ihrem Leben zum Pflegefall.

Was bedeutet Pflegebedürftigkeit?

Pflegebedürftig sind Personen, die gesundheitlich bedingt Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen. Betroffene können sich nicht mehr selbst waschen, anziehen und nicht mehr eigenständig essen. Laut Gesetz muss die Pflegebedürftigkeit mindestens sechs Monate andauern. Für vorübergehende Pflegebedürftigkeit gewährt die staatliche Pflichtversicherung also keine Hilfe. Je nach Schwere unterscheidet der Gesetzgeber fünf Pflegegrade – von geringer Beeinträchtigung bis schwerste Beeinträchtigung mit besonderen Anforderungen an die Versorgung. Stets gewährt der Staat nur eine Art Teilkaskoschutz. Dieser sollte daher durch eine private Versicherung aufgestockt werden, denn Pflege ist teuer.

Was kostet Pflege?

Je nach Pflegegrad und Art der Pflege können Kosten von einigen hundert bis mehrere tausend Euro entstehen. Technische Hilfsmittel, Krankenfahrten und der ambulante Pflegedienst schlagen schon bei Pflegegrad 2 mit rund 1.100 Euro im Monat zu buche. Die gesetzliche Pflegeversicherung bezahlt davon gerade einmal die Hälfte. In der stationären Pflege ist die Kostenlücke noch größer. Im Schnitt müssen Betroffene hier Monat für Monat knapp 2.000 Euro aus eigener Tasche bezahlen.

Kostenlücke im Pflegefall

Die staatliche Pflegepflichtversicherung kommt nur für einen Teil der entstehenden Kosten auf. Den Eigenanteil müssen Pflegebedürftige und deren Ehegatten/Lebenspartner aus ihrem laufenden Einkommen und Ersparnissen finanzieren. Wenn die Kosten die finanziellen Möglichkeiten übersteigen, springt zunächst das Sozialamt ein. Die Behörde prüft die Unterhaltsverpflichtungen der Kinder und fordert gegebenenfalls vorab erbrachte Leistungen zurück. Das kann zur Folge haben, dass das Elternhaus verkauft werden muss und das Erbe der Kinder in Gefahr gerät.

Kurzum: Wenn Sie pflegebedürftig werden und kein prall gefülltes Konto haben, brauchen Sie eine ergänzende Privatpolice. Diese schützt nicht nur Pflegebedürftige vor den finanziellen Folgen einer Pflegebedürftigkeit, sondern vor allem auch die Angehörigen ersten Grades – quasi ein Produkt für die ganze Familie.

Worauf ist bei einer privaten Pflegeversicherung zu achten?

  • Tagegeld – Höhe, die im Pflegefall gezahlt wird, kann individuell festgelegt werden
  • Leistung auch bei Pflege durch Laien – uneingeschränkte und weltweite Leistung, egal ob die Pflege durch einen Laien (Angehörigen) oder einen Profi erfolgt
  • Vorübergehende Pflegebedürftigkeit als Leistungsauslöser
  • Sofortiger Schutz ohne Wartezeiten
  • Optionsrecht auf Erhöhung des Versicherungsschutzes
  • Einmalleistungen für Umbaumaßnahmen und Beitragsfreiheit ab Pflegegrad 5

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Wechsel Gesetzliche Krankenversicherung

Viele haben in den vergangenen Wochen Post von ihrer Krankenversicherung erhalten. Die darin enthaltene Nachricht bot wenig Grund zur Freude – denn viele Kassen erhöhen die Preise. War es bei Dir ähnlich? Diese bittere Pille musst Du aber nicht schlucken. Denn ein Wechsel der Krankenkasse wurde deutlich erleichtert und kann Dir schnell mehrere hundert Euro ersparen.

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Alternativmedizin

 Viele Wege führen nach Rom: Das gilt nicht nur geografisch, sondern auch bei Deiner Gesundheit. Natürliche und sanftere Therapien können die klassische Medizin ergänzen und halten den Körper im Gleichgewicht. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt diese Behandlung nur im Ausnahmefall – wenn Du Alternativen nutzen möchtest, brauchst Du den passenden Zusatzschutz. Informiere Dich jetzt.

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Rechtsbeistand bei jeder Auseinandersetzung

Geschlossene Geschäfte, stillstehende Fließbänder, ausbleibende Aufträge: Viele Unternehmen leiden unter der Corona-Pandemie, die wirtschaftliche Situation gilt insbesondere seit dem zweiten Lockdown als schwierig. Das wirkt sich auch auf die Belegschaft aus. Den Mitarbeitern drohen Kurzarbeit oder gar Entlassungen. Nicht immer geht dabei alles rechtens zu. Doch Arbeitnehmer sind nicht schutzlos: Mit dem notwendigen Rechtsbeistand können sie ihre Ansprüche im Ernstfall auch gerichtlich durchsetzen.

Auch unabhängig der Pandemie bietet der passende Rechtsschutz die finanzielle Sicherheit, damit in allen Lebenslagen aus „Recht haben“ auch „Recht bekommen“ werden kann.

Wann darf ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern kündigen?

Ein Arbeitgeber darf seinen Angestellten nicht kündigen, ohne ihnen den dafür verantwortlichen Grund zu nennen. Dieser kann personen-, verhaltens- oder betriebsbedingt sein.

  • Personenbedingt: Hierunter fallen meist langwierige Erkrankungen des Arbeitnehmers mit negativer Gesundheitsprognose. Die Fortführung des Arbeitsverhältnisses erscheint hierdurch unmöglich.
  • Verhaltensbedingt: Hierunter versteht man persönliche Verfehlungen des Arbeitnehmers, beispielsweise den Diebstahl von Firmeneigentum.
  • Betriebsbedingt: Sollte der Arbeitgeber Arbeitsplätze ins Ausland verlagern oder den Betrieb schließen wollen, gilt dies als betriebsbedingter Grund.

Es reicht also nicht, dass der Arbeitgeber einfach auf die Corona-Krise verweist – eine solche Kündigung sollten Arbeitnehmer in jedem Fall rechtlich prüfen lassen. Wichtig dabei ist die einzuhaltende Frist: So muss spätestens drei Wochen nach der Kündigung eine entsprechende Klage beim zuständigen Arbeitsgericht eingegangen sein.

Welche Kostenrisiken haben Kläger ohne Versicherungsschutz?

Wer Rechtsansprüche ohne Versicherungsschutz durchsetzen möchte, trägt die Kosten allein. Darunter fallen in erster Linie Anwalts- und Gerichtskosten. Je nach Ausgang des Verfahrens und des jeweiligen Gerichtszweigs fallen diese unterschiedlich hoch aus. Geht der Prozess verloren, müssen auch die Kosten des gegnerischen Anwalts bezahlt werden. So entsteht ein Kostenrisiko, das viele Kläger nicht bis zum Schluss tragen können oder wollen. Die Folge: Das eigene Recht kann gar nicht durchgesetzt werden, erst recht nicht über mehrere Instanzen.

Was leistet eine Rechtsschutzversicherung?

Eine Rechtsschutzversicherung bieten Ihnen die Möglichkeit, Ansprüche bis zum Schluss klären zu lassen. Sie übernimmt nicht nur die Gerichtskosten, sondern bezahlt auch den eigenen sowie – sofern man den Prozess verliert – den gegnerischen Anwalt. Sollte vom Gericht ein Gutachten erstellt werden müssen, springt auch hier die Rechtsschutzversicherung ein. Zudem gibt es meist eine Reihe von Service-Leistungen, beispielsweise eine kostenlose telefonische Erstberatung oder ein Mediationsangebot, bei dem versucht wird, außergerichtlich zwischen beiden Parteien eine einvernehmliche Lösung zu vermitteln.

Welche Versicherung brauche ich?

Rechtsschutzversicherungen decken verschiedene Bereiche ab: Miet- und Wohnrecht, Verkehrs- und Privatrecht und den gerade in Corona-Zeiten sehr wichtigen beruflichen Rechtsschutz (Arbeitsrecht). Bei den meisten Versicherern können diese Bereiche variabel im Baukastenprinzip kombiniert werden. Um hier den passenden Schutz zu finden, empfiehlt sich vor dem Abschluss eine ausführliche Beratung.

Wie Sie Kostenrisiken vor Gericht vermeiden

und Ihre Ansprüche stets durchsetzen können.

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Stellen Sie Ihre Ehe auf ein starkes Fundament

Wer vor seiner Hochzeit steht, befindet sich meist auf Wolke 7, nicht aber bei einem Notar im Büro. Ein Ehevertrag klingt nach Bürokratie und Misstrauen, nicht nach großen Gefühlen und Romantik. Doch sich hiermit zu befassen, hilft dabei, Stress und Streit in einer Ehe zu vermeiden. Auch sonst kannst Du mit einer professionellen Beratung viele unschöne Überraschungen umschiffen und finanzielles Konfliktpotential entschärfen.

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Mit medizinischer und finanzieller Vorsorge der Diagnose entgegentreten

Wohl kaum eine Diagnose ist so beängstigend wie eine Krebserkrankung. Über 500.000 Mal wird diese jedes Jahr in Deutschland gestellt. Doch Du bist nicht machtlos: Wer seinen Lebensstil ein wenig anpasst, kann das Erkrankungsrisiko deutlich senken. Mit einer regelmäßigen Vorsorge erhöhst Du die Heilungschancen deutlich. Dazu lässt sich auch ein finanzielles Vorsorgenetz spannen, damit man sich ganz und gar um seine Genesung kümmern kann.

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